Zuletzt durchgezockt, kurzes Fazit

  • Da fange ich mal an ^^


    Also eines der ganz wenigen Spiele die ich durchgespielt habe ist HORIZON - Zero Dawn auf der PS4.

    Das ist auch eines der Grafikmäßigen besten Spiele die ich in den letzten 2 Jahren gesehen habe.

    Außerdem ist das Setting als Openworld Endzeit mit Robotern die sich zu Tierähnlichen Lebewesen

    entwickelt haben, richtig gut geworden.

    Die Hintergrundgeschichte wird erst nach und nach Aufgedeckt, mit in der Umgebung versteckten Audio und Textlogs.

    Dadurch wird die Entstehungsgeschichte der ENDZEIT erklärt.


    Und für mich sehr wichtig, einstellbare Schwierigkeit 8o


    Das Kampfsystem hat mir auch sehr gut gefallen, genug auswahlmöglichkeiten auf welche Weise man Kämpfen will und Upgrademöglichkeiten

    der Waffen.



    Also ich habe es nicht bereut dieses Spiel gleich zu Anfang gekauft zu haben.

    Manchmal Starte ich es immer noch um ein wenig in der Welt rumzulaufen und noch fehlende Nebenaufgaben abzuschließen, obwohl ich die Story beendet habe und den Abspann gesehen habe.

  • Spielerisch hat es mir gefallen. Musste non-lethal spielen um das gute Ende zu bekommen. Und das ist auch ohne Stealth-Profi zu sein gut möglich.

    Leider macht es aus seinem Setting und Charakteren zu wenig. Story ist nur mal wieder da, um die Level zusammenzuhalten. Aber die Kritik müssen sich 90% der anderen Spiele genau so gefallen lassen.

    Performance ist inzwischen auch gut, da haben sie wohl ordentlich nachgebessert.

  • Sooo dann kommt hier seit langem auch mal wieder was von mir rein :D


    Destiny 2 - Story Modus


    So eben nach ca. 8-9 Stunden durch gespielt. Hat mir gut gefallen. Deutlich besser als der erste Teil, denn endlich war Story im Spiel und nicht im Internet zum nachlesen (wer sich das ausgedacht hatte ...). Länge der Story ist ok denk ich, denn nun hört das Spiel ja nicht auf, sondern nur werden Strikes gemacht, tägliche Missionen und Raids. Ausserdem gibts noch 2 weitere Klassen zu Leveln ;)


    Die Charaktere fand ich soweit gut, die deutsche Vertonung war ebenfalls sehr gut (kenne die englische nicht) und die Witze waren auch gut gemacht, musste hier und da lachen :) Die Gegner waren nicht sehr abwechslungsreich. 90% kannte man aus Teil 1, wurden 1:1 übernommen. Der Endboss war ein Witz ...


    Alles in allem hat es mir Spaß gemacht, doch es wird keine Story sein, an welche ich in 5-10 Jahren noch große Erinnerungen haben werde. Dafür gibt es einfach 0 Wendungen oder Überraschungen, alles ist vorhersehbar und geht sehr dem roten Faden entlang.


    Empfehlung zur Story? Joa, kann man machen, muss man aber nicht. :D

    Empfehlung zum Spiel? Klares ja, so viel Shooter Spaß hatte ich schon lang net mehr :)

  • STAR WARS - BATTLEFRONT II (Kampagne)

    SPOILER INSIDE!!!


    Die helle und die dunkle Seite

    In den besten Momenten kommt echtes Star Wars Feeling auf, z.B. wenn man in seinem X-Wing in einer Raumschlacht Tie Fighter und Bomber jagt, in einem aufgerissenen Wrack eines abgestürzten Sternenzerstörers unterwegs ist und man einen Eindruck dafür bekommt, wie riesig dieses Ding ist oder auf Endor der Zerstörung des Todessterns beiwohnt.

    Dann kommt aber wieder die dunkle Seite und blendet Icons ein, die so auch eins zu eins im Multiplayer zu sehen sind, da hätte ich mir mehr Abgrenzung vom Multiplayer geünscht, das wirkt ein wenig lieblos. Auch die Starcards (die Fähigkeiten in Battlefront) finden in einer abgewandelten Form ihren Weg in die Kampagne. Auf der einen Seite führt das dazu das man sein Loadout an einigen Punkten wechseln kann, zum anderen fühlt sich aber auch das wie aus dem Multiplayer geliehen an und geht somit zu Ungunsten der Kampagne.

    Ist man zu Fuß unterwegs hat man es oft mit endlosen Gegnerwellen zu tun, also schnell zu einem bestimmten Punkt rennen und alles ist gut, das nervt! Ich hätte lieber das Gefühl einen Abschnitt geschafft zu haben und dann in aller Ruhe zum Zielpunkt zu marschieren.

    Zwischendurch ist man immer wieder als einer der bekannten Helden aus dem Star Wars Universum unterwegs. So verteidigt man mit Leia Theed gegen das Imperium, Lando sabotiert eine imperiale Waffenfabrik und die Macht ruft Luke zu einer abgelegenen Welt, um Kammerjäger zu spielen und Käfer zu bekämpfen. Da fragt man sich: Ist den Entwicklern nichts besseres eingefallen? Zumal Lukes Ziel ein geheimes Lager des Imperators höchstselbst ist! Der sollte doch bessere Tricks auf Lager haben als Käfer!

    Auf dem Papier mag es gut klingen, auch mal in die Rolle bekannter Persönlichkeiten zu schlüpfen. In der Praxis sieht es leider anders aus: Es zerstückelt die eigentliche Geschichte um das Inferno Squad unter dem Kommando von Iden Versio.


    Story

    Der Krieg läuft schlecht für das Imperium. Um die eigenen Planeten linientreu zu halten will das Imperium einen Planeten zerstören, einfach so! Dummerweise handelt es sich um den Heimatplaneten von Iden. Sie erkennt schließlich auf der falschen Seite zu stehen und wechselt, zusammen mit einem weiteren Mitglied ihrer Einheit, die Seiten. Ihr Vater, ein General des Imperiums, versucht sie daraufhin zur Strecke zu bringen.

    Soweit so gut, leider wird den Charakteren nicht genügend Raum gegeben sich zu entfalten. Idens Gesinnungswechsel wird zu schnell abgehakt und der daraus resultierende Konflikt zwischen Iden und ihrem Vater, dem loyalen General, bekommt ebenfalls nicht den Platz den er benötigt. Man hätte die Missionen mit Luke, Leia, Lando und Co. weglassen sollen um sich auf die Geschichte zwischen Vater und Tochter zu konzentrieren. Wenn es am Ende zu einer letzten Szene zwischen den beiden kommt, will das nicht so recht zünden, dafür hätte das Ganze mehr Raum gebraucht.


    Fazit

    Am Ende bleibt ein Spiel das gute Momente hat und Star Wars Atmosphäre versprühen kann (Endor sieht fantastisch aus!). Leider tut es das zu selten, u.a. da es sich in seiner Erzählung regelmäßig vergaloppiert und den Fokus auf für die Erzählung unnötige Elemente legt.